11. März 2026, 19:30 Uhr

Ungewohnt leise verarbeitet Fatih Akin die Kindheits­erinnerungen seines Freundes Hark Bohm und erzählt vom Ende des 2. Weltkriegs auf der Nordseeinsel Amrum.

Nanning ist mit seiner Mutter und seinen Geschwistern vor dem Chaos des Krieges von Hamburg nach Amrum geflohen. Die Idylle der Insel scheint zunächst unberührt, aber auch hier ist die Nahrung knapp und die alliierten Bomber, die die Insel überfliegen, können nicht ignoriert werden.

Nanning möchte seiner Mutter den Wunsch nach einem Butterbrot mit Honig erfüllen, nahezu unmöglich in den Tagen direkt nach der Kapitulation, aber er beißt sich durch, schlägt sich dabei mal mehr mal weniger erfolgreich durch das Dickicht von Propaganda, Schweigen, Verrat und Lügen.

Ein „Hark Bohm Film von Fatih Akin“, der Film basiert auf den Jugenderinnerungen des Filmemachers und Autors und setzt ihm gleichzeitig ein
Denkmal.

„Die Schönheit der Insel stellt sich gegen den Schrecken in den Köpfen.“ (SZ)

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